[Rezension] Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout





Titel: Morgen lieb ich dich für immer
Autor: Jennifer L. Armentrout
Erschienen: 13.03.2017
Preis: € 12,99 [D], € 13,40 [A]
Paperback,
Klappenbroschur
Seitenanzahl: 544
Verlag: cbt


"Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …"


Normalerweise liebe ich die Bücher von Jennifer L. Armentrout, doch mittlerweile denke ich mir, dass ich doch lieber nur Fantasy Romane von ihr lesen sollte, da mir dieses Buch leider eher weniger gefallen hat. Was daran liegt, dass ich mit den Charakteren und auch mit der Thematik des Buches nicht wirklich warm geworden bin. Zwar ist die Protagonistin, Mallory, ein wirklich liebes Mädchen, das mir sehr leidtat wegen ihrer schlimmen Vergangenheit, doch habe ich mich während dem Lesen immer gefühlt als wäre das Buch aus der Sicht eines Kindes geschrieben und nicht aus der Sicht eines Mädchens, das schon fast erwachsen ist. Im Laufe der Geschichte durchlebt sie eine sehr positive Wandlung, wodurch sie zwar etwas mutiger und auch selbstständiger wird, aber die kam für mich leider viel zu spät und auch trotz dem konnte ich mich einfach nicht richtig mit ihr anfreunden. Durch den Klappentext hatte ich sie mir irgendwie ganz anders vorgestellt, als sie eigentlich war, was vielleicht auch ein bisschen ein Fehler von mir war.
Generell war die ganze Geschichte eigentlich ganz anders, als ich sie mir eigentlich vorgestellt hatte und leider nicht im positiven Sinne. Zwar war das Thema sehr berührend und auch sehr emotional, trotzdem konnten mich diese Emotionen nicht richtig erreichen. Das lag zum einen vielleicht daran, dass ich eben mit Mallorys Charakter nicht wirklich klargekommen bin, aber zum anderen auch an dem Schreibstil, der meiner Meinung nach nicht so super war, wie ich es von der Autorin gewöhnt bin. Außerdem fand ich das Buch viel zu langatmig. Die ganze Zeit hat es sich ziemlich gezogen und erst gegen Ende hin, also eigentlich eher bei den letzten 20% kam endlich Spannung in die Handlung. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte es wirklich gerne gemocht, was natürlich auch sehr viel daran liegt, dass es von einer meiner Lieblingsautorinnen stammt, aber leider war es nicht so. Wobei ich auch sagen muss, dass es mir gegen Ende hin besser gefiel, als noch am Anfang, doch leider auch zu wenig um meine generelle Meinung zu ändern.


"Morgen lieb ich dich für immer" ist ein Buch mit einer sehr interessanten und auch emotionalen Handlung, welches mich jedoch leider nicht wirklich überzeugen konnte und mich, so schlimm es auch klingt, eher mehr gelangweilt als berührt hatte. Ich hätte es wirklich gerne gemocht, doch anscheinend war die Thematik, die in dem Buch behandelt wurde, nicht wirklich was für meinen Geschmack und auch der Schreibstil konnte mich nicht von den Socken hauen. Damit will ich aber auf keinen Fall sagen, dass es schlecht ist. Nur leider hat es mir viel weniger gefallen, als ich gehofft hatte. :(



1 Kommentar:

  1. Guten Morgen liebe Mell!

    Wie schade, dass dir das Büchlein nicht gefallen hat! Deine ist in letzter Zeit nicht die einzige negative Rezi zum neuen Armentrout Buch, die ich gelesen habe. Deshalb wachsen in mir langsam Zweifel, ob mir die Geschichte gefallen wird. Allerdings habe ich das Buch schon auf dem SuB, also werde ich mich ganz sicher daran wagen.

    Liebste Grüße
    Nina von
    BookBlossom ♥♥♥


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